Tokyo ist offiziell keine Stadt, sondern eine Metropol-Präfektur, und dieser Unterschied zählt. Hinter den 23 zentralen Bezirken mit Senso-ji in Asakusa, dem Meiji Shrine in Shibuya, dem Shinjuku Gyoen und den Ausblicken vom Tokyo Skytree erstreckt sich eine ganz andere Welt: die bewaldeten Berge der westlichen Tama-Region mit Mitaka und Okutama, die Vulkaninsel Oshima und die UNESCO-geschützten Ogasawara-Inseln, 24 Fährstunden südlich im Pazifik.
Städte & Ortschaften
Tokyo Metropolis umfasst weit mehr als die 23 Stadtbezirke: im Westen schließen sich 26 Städte der Tama-Region an, von urbanen Zentren bis zu alpinen Ausläufern.
Shinjuku
Tokios pulsierendes Zentrum: Wolkenkratzer, Nachtleben und der meistfrequentierte Bahnhof der Welt
Nachtleben & Hochhäuser
- Kabukicho
- Shinjuku Gyoen
- Goldene Gai
Asakusa
Tokios ältestes Viertel: das Senso-ji-Tempel-Gelände, traditionelle Handwerksläden und Rikscha-Fahrten entlang des Sumida
Altes Tokyo, Senso-ji
- Senso-ji
- Nakamise-dori
- Sumida-Fluss
Shibuya
Die berühmteste Kreuzung der Welt, Modeszene und Jugendkultur: Tokios dynamischster Bezirk
Berühmte Kreuzung & Mode
- Shibuya Crossing
- Meiji Shrine
- Harajuku
Mitaka
Ruhige Tama-Stadt mit dem legendären Ghibli Museum: Pflichtstation für Anime-Fans, nur 20 Minuten von Shinjuku
Ghibli Museum
- Ghibli Museum
- Inokashira-Park
- Ruhige Wohnviertel
Hachioji
Tor zum Mount Takao, einem der meistbesuchten Berge der Welt, direkt vor den Toren der Metropole
Mount Takao & Natur
- Mount Takao
- Takao-san Yakuo-in
- Herbstlaub
Okutama
Das grüne Ende von Tokyo: Wanderrouten, Tama-Flussschlucht und ein Stausee, 90 Minuten vom Stadtzentrum
Natur & Wandern
- Tama-Schlucht
- Lake Okutama
- Wanderpfade
Top-Sehenswürdigkeiten
Die bekanntesten Anlaufpunkte Tokios, von uralten Tempelanlagen bis zum höchsten Bauwerk Japans.

Tokios ältester Tempel: das Kaminarimon-Tor und die laternengeschmückte Nakamise-Einkaufsstraße führen direkt zur Haupthalle

Tokios größtes Waldheiligtum: ein 70 Hektar großer Zedernwald mitten in Shibuya, frei zugänglich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang

Tokios vielseitigster Gartenpark: japanische, englische und französische Landschaftsgärten auf 58 Hektar im Herzen der Stadt

634 Meter: Japans höchstes Bauwerk mit Aussichtsplattformen auf 350 und 450 Metern über den Dächern der Stadt
Geheimtipps
Drei Ecken von Tokyo Metropolis, die die meisten Reisenden nie erreichen, dabei liegen sie alle innerhalb der Präfekturgrenze.
GeheimtippEin Shitamachi-Viertel, das die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs überstand: enge Gassen, alte Holzhäuser und die Yanaka Ginza als lebendige Einkaufsstraße aus einer anderen Ära
GeheimtippEin uraltes Bergheiligtum innerhalb der Stadtgrenzen Tokios: Seilbahn, Zedernwälder und das Musashi Mitake Shrine auf dem Gipfel
GeheimtippTropische Strände und Delfin-Begegnungen im Pazifik: der UNESCO-geschützte Teil Tokios, der eine 24-stündige Fährfahrt vom Stadtzentrum entfernt liegt
Beste Reisezeit
Tokios Stadtbezirke durchlaufen vier klar getrennte Jahreszeiten; die Ogasawara-Inseln bleiben das ganze Jahr subtropisch.
Frühlingharu
Mär – Mai10–22°CViele Besucher
Frühlingharu
- Kirschblüten-Höhepunkt Ende März bis Anfang April
- Shinjuku Gyoen und Yoyogi Park Anfang April am belebtesten
- Glyzinien im Kameido Tenjin Ende April
- Golden Week letzte Aprilwoche
Sommernatsu
Jun – Aug25–34°CMäßig besucht
Sommernatsu
- Regenzeit bis Anfang Juli
- Heiß und schwül in der Innenstadt; Okutama und Mitake sind kühler
- Sumida-Feuerwerk Ende Juli
- Badesaison auf Oshima
Herbstaki
Sep – Nov10–24°CViele Besucher
Herbstaki
- Herbstlaub in Okutama Mitte November
- Ginkgo-Höhepunkt im Shinjuku Gyoen Ende November
- Angenehme Temperaturen in der Innenstadt
- Leichtes Taifunrisiko bis Oktober
Winterfuyu
Dez – Feb2–11°CMäßig besucht
Winterfuyu
- Trockene, sonnige Tage: beste Fuji-Sicht aus dem Westen Tokios
- Kamelien-Saison auf Oshima
- Pflaumenblüten ab Anfang Februar
- Weniger Touristen in den zentralen Bezirken
Empfohlene Reiserouten
Vom kompakten Städtetrip bis zur Erkundung der gesamten Metropolpräfektur: hier sind drei Routen als Ausgangspunkt.
Häufige Fragen
Wie viele Tage brauche ich für Tokyo?
Drei Tage reichen für die zentralen Highlights: Asakusa, Shibuya, Shinjuku. Eine Woche ermöglicht Yanaka, Mount Takao und einen Tagesausflug nach Nikko oder Hakone. Zwei Wochen öffnen die Tür zu Oshima oder den Ogasawara-Inseln.
Ist Tokyo wirklich nur die 23 Stadtbezirke?
Nein. Tokyo Metropolis umfasst auch die westliche Tama-Region (Mitaka, Hachioji, Okutama) und eine Inselkette im Pazifik; die Ogasawara-Inseln liegen über 1.000 km südlich von Shibuya.
Wann ist die beste Reisezeit für Tokyo?
Ende März bis Anfang April für Kirschblüten, Ende November für Herbstlaub. Dezember bis Februar bietet trockene, klare Tage mit der besten Fuji-Sicht aus dem Westen der Metropolpräfektur.
Wie komme ich vom Flughafen ins Stadtzentrum?
Ab Haneda: ca. 30 Minuten per Tokyo Monorail oder Keikyu-Linie. Ab Narita: 60–90 Minuten per Narita Express oder Keisei Skyliner. Preise vorab prüfen, denn sie ändern sich gelegentlich.
Brauche ich einen JR Pass für Tokyo?
Für reine Tokyo-Aufenthalte lohnt sich der JR Pass meist nicht; das U-Bahn-Netz ist günstiger und dichter. Sinnvoll wird er erst bei Ausflügen nach Kyoto, Osaka oder Hiroshima. Rechne deine Strecken vorher durch.
Ist Tokyo teuer für deutsche Reisende?
Weniger als erwartet. Ramen und Teishoku-Mittagsmenüs kosten oft unter 10 €. Hotels im Mittelpreissegment liegen bei 80–130 € pro Nacht; aktuelle Preise vor der Buchung vergleichen.







