Japanische Kultur

Teezeremonie, Kabuki, Sumo, traditionelles Handwerk, Anime, zeitgenössische Kunst — Kultur in Japan ist kein Museumsbesuch, sondern das Dienstagabend-Programm.

Teezeremonie, Kabuki, Sumo, traditionelles Handwerk, Anime, zeitgenössische Kunst — Kultur in Japan ist kein Museumsbesuch, sondern das Dienstagabend-Programm.

Der japanische Kulturkalender läuft kontinuierlich, nicht als spezielle Events. Sumo-Turniere sechsmal im Jahr. Kabuki im Minamiza in Kyoto und Kabukiza in Tokio die meisten Monate. Teezeremonie-Kurse täglich. Anime- und Gaming-Arcaden geöffnet bis 03:00. Der Trick ist zu wissen, was tatsächlich für einen Besucher zugänglich ist, was es wert ist, im Voraus zu buchen, und in was man ohne Plan reingeht.

Traditionelle Aufführung

  • Sumo — drei Tokio-Turniere (Januar, Mai, September), eins jeweils in Osaka (März), Nagoya (Juli), Fukuoka (November). Tickets über die offizielle Sumo Association-Website 1 Monat im Voraus. Tagesticket-“Balkon”-Tickets am Veranstaltungsort ab 07:30.
  • Kabuki — Kabukiza Tokio und Minamiza Kyoto zeigen die meisten Monate Shows. Englische Untertitel-Kopfhörer verfügbar; Ein-Akt-Tickets (¥1.200) für die Erfahrung ohne die vierstündige Verpflichtung.
  • Noh — langsamer, älter, anspruchsvoller. National Noh Theatre in Tokio und Kongo Noh Theatre in Kyoto. Kauf ein Einzel-Show-Ticket; bring Wasser mit, du wirst es brauchen.
  • Bunraku-Puppentheater — Osaka National Bunraku Theatre ist der beste Veranstaltungsort. Drei-Personen-Puppenspieler, Erzähler und Shamisen.

Teezeremonie, Kalligraphie, Ikebana

Teezeremonie (Sado, Chanoyu) ist die zugänglichste kulturelle Erfahrung für Besucher — die meisten großen Städte haben einführende englischsprachige Sitzungen für ¥3.000–6.000 in schönen traditionellen Räumen. Kyotos Camellia und En sind die bekanntesten ausländerfreundlichen Schulen. Kalligraphie (Shodo) und Blumenarrangieren (Ikebana) Workshops laufen nach ähnlichen Zeitplänen.

Handwerk

Jede Region hat ihre Spezialität. Tokio: Edo-Kiriko geschliffenes Glas und Edo-Komon-Textilfärben. Kyoto: Nishijin-Seidenweben, Kyoyaki-Keramik. Kanazawa: Blattgold, Kutani-Porzellan. Takayama: Holzschnitzerei und Lackware. Die meisten Studios bieten Drop-in-Kurse für ¥3.000–8.000 an — tatsächlich etwas anfertigen, um es mit nach Hause zu nehmen.

Anime, Gaming, Popkultur

Akihabara (Tokio) und Den-Den Town (Osaka) sind die offensichtlichen Reiseziele, aber interessanter ist Nakano Broadway in Tokio (der echte Otaku-Treffpunkt, nicht die Touristenversion) und das Studio Ghibli Museum in Mitaka (4–6 Wochen im Voraus buchen). Das Pokemon Center in Shibuya, Gaming-Arcaden überall, und das Kyoto International Manga Museum runden es ab.

Zeitgenössische Kunst

  • Naoshima & Teshima (Inland Sea) — Yayoi Kusama-Kürbisse, Tadao Ando-Architektur, Chichu Art Museum. Das beste zeitgenössische Kunstziel in Japan.
  • Mori Art Museum (Tokio, Roppongi) — hochwertige rotierende Ausstellungen; geöffnet bis 22:00.
  • 21st Century Museum (Kanazawa) — klein, fokussiert, Weltklasse. Der Leandro Erlich-Pool ist das Icon.
  • Tokio-Stadtteile — Roppongi (Mori, National Art Center, Suntory), Tennozu Isle (TERRADA), Yokohama (Triennale alle drei Jahre).

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