Akita ist eine der ruhigsten Präfekturen Japans: Tohoku von seiner ursprünglichsten Seite. Die Highlights: die erhaltene Samurai-Wohnstraße in Kakunodate, der tiefblaue Kratersee Tazawako (Japans tiefster See), die Namahage-Dämonenkultur der Oga-Halbinsel und die abgelegene Buchenwildnis von Shirakami-Sanchi. Wer Japan abseits der ausgetretenen Pfade sucht, findet hier genau das.
Städte & Ortschaften
Akita ist dünn besiedelt; die Städte sind Ausgangspunkte, keine Ziele an sich. Kakunodate und Yokote sind die lohnenswertesten Anlaufpunkte.
Akita City
Präfekturhauptstadt mit dem Kanto-Laternenfestival und dem Senshu-Park auf dem Gelände der ehemaligen Burg
Hauptstadt & Kanto-Festival
- Kanto-Festival (August)
- Senshu Park
- Akita Bijutsukan

Kakunodate
Erhaltenes Samurai-Viertel mit Edo-zeitlichen Anwesen und weinenden Kirschbäumen entlang gepflasterter Straßen
Samurai-Viertel
- Samurai-Anwesen
- Weinende Kirschbäume
- Kabazaiku-Handwerk
Yokote
Schneestadt mit leuchtendem Kamakura-Iglu-Festival im Februar und eigenem Yakisoba-Stil
Kamakura-Schneehütten
- Kamakura-Festival (Februar)
- Yokote Yakisoba
- Burgruine
Top-Sehenswürdigkeiten
Akitas bekannteste Ziele liegen verstreut über die Präfektur; ein Mietwagen macht den Unterschied zwischen Stressen und Genießen.

Japans tiefster See (423 m): kobaltblaues Kratersee-Wasser mit der goldenen Tatsuko-Statue am Ufer

Edo-zeitliche Samurai-Wohnstraße mit sechs öffentlich zugänglichen Anwesen und einem der schönsten Kirschblüten-Korridore Japans

Vulkanische Halbinsel mit der Namahage-Dämonentradition: UNESCO-Kulturerbe, Meereskliffs und das Aquarium GAO

Sieben urige Bergryokan mit milchig-weißem Schwefelwasser, einer der bestbewerteten Onsen-Orte ganz Japans
Geheimtipps
Akita belohnt alle, die über Kakunodate und den Tazawako hinausschauen: die folgenden Ziele sehen kaum ausländische Besucher.
GeheimtippAbgelegenes Berggebiet in Nordakita: uralte Buchenwälder, die Matagi-Bärenjägerkultur und stille Onsen-Täler
GeheimtippSieben Bergryokan in einem Buchental nahe dem Tazawako: milchig-weiße Schwefelbäder und traditionelle Kaiseki-Abende
GeheimtippFebruarfestival mit leuchtenden Schneehütten, in denen Kinder heiße Reiskuchen servieren, eines der schönsten Winterfeste Tohokus
Beste Reisezeit
Akita hat vier ausgeprägte Jahreszeiten, jede mit einem eigenen Grund, hinzufahren. Frühling und Herbst sind die schönsten, Winter der eindrucksvollste.
Frühlingharu
Apr – Mai5–18°CViele Besucher
Frühlingharu
- Weinende Kirschbäume in Kakunodate Ende April
- Schnee schmilzt am Tazawako-Kratersee
- Ruhige Samurai-Straße Anfang April
- Milderes Klima an der Oga-Küste
Sommernatsu
Jun – Aug18–28°CViele Besucher
Sommernatsu
- Akita Kanto-Festival 3.–6. August
- Baden am Tazawako
- Wandern in den Buchenwäldern von Ani
- Meeresfrüchte-Saison auf der Oga-Halbinsel
Herbstaki
Sep – Nov5–20°CMäßig besucht
Herbstaki
- Herbstlaub in Ani und Nyuto Onsen Mitte bis Ende Oktober
- Spiegelungen im Tazawako-Kratersee
- Angenehme Temperaturen in Kakunodate
- Beginn der Hatahata-Fischsaison
Winterfuyu
Dez – Mär-3–5°CMäßig besucht
Winterfuyu
- Yokote Kamakura-Festival Mitte Februar
- Namahage-Dämonenbesuche zu Neujahr
- Skifahren am Tazawako
- Verschneite Onsen-Bäder in Nyuto
Empfohlene Reiserouten
Akita lässt sich gut in einem Wochenende erkunden, oder tiefer, wenn die Berge rufen.
Häufige Fragen
Wie komme ich von Tokyo nach Akita?
Mit dem Akita Shinkansen shinkansen guide Komachi direkt von Tokyo Station nach Akita in rund 4 Stunden. Kakunodate ist nach etwa 2,5 Stunden erreichbar, der Tazawako nach etwa 3 Stunden. Alternativ: Inlandsflüge von Haneda nach Akita Airport dauern rund 1 Stunde, von dort weiter per Bus in die Stadt.
Wann blühen die Kirschbäume in Kakunodate?
Ende April, meist zwischen dem 25. April und 5. Mai; der Höhepunkt liegt oft rund um die Golden Week. Die weinenden Kirschbäume (Shidarezakura) im Samurai-Viertel und die Bäume am Hinokinai-Fluss gelten als zwei der schönsten Hanami-Orte Japans.
Wofür ist Akita bekannt?
Die Samurai-Straße in Kakunodate, der Tazawako (Japans tiefster See), die Namahage-Dämonenkultur der Oga-Halbinsel, das Yokote Kamakura-Festival im Winter und der Akita-Inu-Hund. Kulinarisch: Kiritanpo, ein Reiskuchen-Eintopf, der seinen Ursprung in der Präfektur hat.
Wie viele Tage sollte ich für Akita einplanen?
Zwei Tage reichen für Akita City, Kakunodate und den Tazawako. Mit drei Tagen kommt die Oga-Halbinsel dazu. Fünf Tage ermöglichen eine Übernachtung in Nyuto Onsen oder eine Tour durch die Buchenwälder von Ani.
Sind die Namahage-Dämonen für Kinder geeignet?
Die Vorführung im Oga Shinzan Folklore Museum ist touristenfreundlich inszeniert: eindrucksvoll, aber harmlos. Die echten Neujahrsbesuche in abgelegenen Oga-Dörfern sind dagegen bewusst erschreckend: Das Ritual soll Kinder zur Gehorsamkeit erziehen.
Brauche ich in Akita ein Mietauto?
Für Kakunodate und den Tazawako reicht der Shinkansen. Die Oga-Halbinsel und Nyuto Onsen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln umständlich; ein Mietwagen ab Akita Station spart viel Zeit. Viele Ryokan ryokan guide in Nyuto Onsen bieten auch Shuttleservice an.






