Fukushima ist Japans drittgrößte Präfektur — und eine der abwechslungsreichsten. Drei Landschaften prägen die Region: die Pazifikküste im Osten, die Naka-dori-Ebene entlang der Shinkansen shinkansen guide-Strecke, und die schneebedeckten Aizu-Berge im Westen. Wer die Präfektur Fukushima bereist, entdeckt Tsurugajo Castle in Aizu-Wakamatsu, das alpine Feuchtgebiet des Oze National Park, das strohgedeckte Postdorf Ouchi-juku und die ramenreiche Edo-Kaufmannsstadt Kitakata — allesamt gut eine Stunde mit dem Shinkansen von Tokio entfernt.
Städte & Ortschaften
Fukushima gliedert sich in drei Regionen mit sehr unterschiedlichem Charakter — von der Pazifikküste bis zu den Aizu-Bergen im Westen.

Aizu-Wakamatsu
Samurai-Burgstadt in den Aizu-Bergen — Tsurugajo mit rotem Ziegeldach, Byakkotai-Gedenkstätte und Higashiyama Onsen
Samuraistadt & Burg
- Tsurugajo Castle
- Byakkotai memorial
- Aizu Samuraigeschichte

Kitakata
Edo-Kaufmannsstadt mit 4.000 traditionellen schwarzen Lagerhäusern (Kura) und über 100 Ramen-Läden — Japans Ramen-Hauptstadt pro Kopf
Ramen & Edo-Architektur
- 4.000 Kura-Lagerhäuser
- 100+ Ramen-Läden
- Edo-Kaufmannsstraßen

Fukushima City
Präfekturhauptstadt — Obstanbauregion, Frühlingsblüten im Hanamiyama Park und Ausgangspunkt nach Aizu über die malerische Tadami Line
Hauptstadt & Obststadt
- Hanamiyama Park
- Iizaka Onsen
- Obstgärten
Top-Sehenswürdigkeiten
Fukushimas bekannteste Sehenswürdigkeiten reichen von Samurai-Burgen über alpine Feuchtgebiete bis hin zu jahrhundertealten Postkutschen-Dörfern.

Tsurugajo Castle
Aizu-Wakamatsu's markantes Wahrzeichen — die einzige japanische Burg mit rotem Ziegeldach, Schauplatz der Belagerung im Boshin-Krieg von 1868
Burg mit rotem Dach
- Rotes Ziegeldach
- Boshin-Krieg-Geschichte
- Kirschblüten am Burggraben

Oze National Park
Alpines Feuchtgebiet auf 1.400 Metern, das sich über vier Präfekturen erstreckt — Holzbohlensteige durch Sumpflandschaften mit Weißem Skunk-Kohl im späten Mai
Alpines Feuchtgebiet
- Feuchtgebiet-Bohlensteige
- Sumpfkohl im Mai
- Wanderrouten

Lake Inawashiro
Japans viertgrößter See, mit Mt. Bandai am Nordufer — klares Wasser mit Schwänen auf dem Wintereis
See mit Mt. Bandai
- Viertgrößter See Japans
- Mt. Bandai-Kulisse
- Schwäne im Winter

Ouchi-juku
Edo-zeitliches Postdorf mit 30 strohgedeckten Häusern auf einer einzigen Straße — bekannt für Negi-Soba, das traditionell mit einem Lauch statt Stäbchen gegessen wird
Historisches Postdorf
- Strohgedeckte Häuser
- Herbstlaub
- Historische Handelsroute

Kitakata
Über 100 Ramen-Läden auf 5 km² — Japans Ramen-Hauptstadt, mit Sojasoße-Schweineknochen-Brühe und lockigen Nudeln, die nur hier so zubereitet werden
Ramen-Hauptstadt
- 100+ Ramen-Läden
- Lockige Kitakata-Nudeln
- Schwarze Kura-Lagerhäuser
Geheimtipps
Fukushima hält einige der schönsten Geheimtipps Tohokus bereit — abseits der bekannten Routen, aber leicht erreichbar.

Tadami Line
Malerische Lokalbahnstrecke zwischen Aizu-Wakamatsu und Niigatas Koide — eine der schönsten Zugfahrten Japans durch verschneite Schluchten und Steinbogenbrücken
Historische Panoramabahn
- 135 km Strecke
- Erste Tadami-Brücke-Aussicht
- Schneekulisse im Winter

Goshikinuma Five-Coloured Lakes
Vulkanische Teiche am Fuß des Mt. Bandai — jeder in einer anderen Mineralfarbe: Türkis, Smaragd, Kobalt, Rubinrot und Braun
Fünffarbige Vulkanseen
- Fünf Teiche in verschiedenen Farben
- Wanderweg am Mt. Bandai
- 1,5 km Spazierweg

Iizaka Onsen
Ruhiges Onsen-Städtchen aus dem 9. Jahrhundert in Fukushima City — von Matsuo Bashō 1689 besucht, mit einem der ältesten öffentlichen Bäder Nordjapans
Onsen-Stadt seit dem 9. Jh.
- Öffentliche Bäder seit dem 9. Jahrhundert
- Bashō-Verbindung
- Wenige Touristen
Beste Reisezeit
Fukushima ist das ganze Jahr über besuchenswert — Frühling und Herbst sind die beliebtesten Jahreszeiten, Winter bietet Schneekulissen und Onsen onsen guide ohne Menschenmassen.
Frühlingharu
Apr – Mai5–18°CViele Besucher
Frühlingharu
- Kirschblüten an Tsurugajo Castle Ende April
- Farbexplosion im Hanamiyama Park
- Weißer Skunk-Kohl in Oze ab Ende Mai
- Schnee liegt noch in den Aizu-Bergen
Sommernatsu
Jun – Aug18–28°CViele Besucher
Sommernatsu
- Oze-Feuchtgebiet auf Holzbohlensteigen erkunden
- Baden und SUP am Lake Inawashiro
- Kühle Ausflüge auf den Mt. Bandai
- Aizu-Festival im späten September
Herbstaki
Sep – Nov5–20°CViele Besucher
Herbstaki
- Laubfärbung an den Goshikinuma Ende Oktober
- Erste Tadami-Brücke im Herbstfarbenrausch
- Sake-Brauerei-Touren in Kitakata
- Getrocknete Kaki an Aizu-Bauernhöfen
Winterfuyu
Dez – Mär-3 bis 6°CMäßig besucht
Winterfuyu
- Schneefestival in Ouchi-juku Mitte Februar
- Tsurugajo Castle im Schnee
- Tadami Line durch verschneite Landschaft
- Skifahren am Mt. Bandai
Empfohlene Reiserouten
Von einem Tag in Aizu-Wakamatsu bis zu einer Rundreise durch alle drei Regionen — diese Routen helfen bei der Planung.
Häufige Fragen
Ist Fukushima sicher zu bereisen?
Ja. In Fukushima Stadt, Aizu-Wakamatsu, Kitakata und dem größten Teil der Präfektur liegen die Strahlenwerte im normalen Hintergrundbereich. Die Sperrzone rund um das Kraftwerk Fukushima Daiichi umfasst weniger als 3 % der Präfekturfläche und liegt an der Küste. Der Rest der Präfektur ist seit Jahren sicher und offen für Reisende.
Wie komme ich von Tokio nach Fukushima?
Mit dem Tohoku-Shinkansen (Yamabiko) ab Tokio erreicht man Fukushima Station in etwa 90 Minuten — Preise bitte vor der Reise prüfen. Nach Aizu-Wakamatsu fährt man über Koriyama weiter mit der JR Ban'etsu West Line; Gesamtfahrzeit rund 2,5 Stunden.
Wofür ist die Präfektur Fukushima bekannt?
Tsurugajo Castle mit seinem roten Ziegeldach, die Samuraigeschichte des Boshin-Krieges, Kitakata-Ramen, das Postdorf Ouchi-juku, Mt. Bandai und Lake Inawashiro. Dazu gehören mehrfach ausgezeichnete Sake-Brauereien sowie Japans größtes Obstanbaugebiet — besonders bekannt für Pfirsiche.
Wie viele Tage sollte ich für Fukushima einplanen?
Zwei Tage reichen für Aizu-Wakamatsu und Kitakata. Mit drei Tagen kommen Ouchi-juku und Lake Inawashiro dazu. Fünf Tage ermöglichen zusätzlich den Oze National Park oder die Pazifikküste.
Lohnt sich eine Fahrt mit der Tadami Line?
Ja — besonders der Abschnitt mit der Ersten Tadami-Brücke ist fotografisch eindrucksvoll. Die komplette Strecke von Aizu-Wakamatsu nach Niigata dauert rund fünf Stunden; viele Reisende fahren nur den landschaftlich schönsten Mittelteil. Aktuelle Fahrzeiten und mögliche Streckensperrungen vorab prüfen.
Was sind Fukushimas Geheimtipps?
Die fünffarbigen Vulkanteiche der Goshikinuma, das über 1.200 Jahre alte Iizaka Onsen — 1689 von Bashō besucht — sowie die Tadami Line, eine malerische Bahnstrecke durch verschneite Schluchten und über Steinbogenbrücken.
Brauche ich ein Auto in Fukushima?
In den Städten nicht. Außerhalb — etwa für Ouchi-juku, Goshikinuma oder die Bandai-Azuma Skyline — ist ein Mietwagen empfehlenswert, da Busse und Züge abseits der Hauptstrecken selten fahren.